In dem Blog werden meine Zeichnungen und Ölbilder, digitale Kunst, sowie freigestellte Malvorlagen, Ausmalbilder und Fotos veröffentlicht. Nebenbei stelle ich im Bereich "Materialkunde" Pigmente und Utensilien vor, meine Ikonenmalerei und das Hobby Garten.
Ultramarinblaugehört zu der Gruppe der blauen anorganischenPigmente.
Seine abgekürzte Bezeichnung ist PG29.
Chemisch gesehen handelt es sich um einen komplexen Natrium-Aluminiumsilikat mit eingebauten Schwefelatomen in seinem Kristallgitter.
Künstliches Ultramarinblau ist natürlich wesentlich billiger als das Halbedelsteinmineral Lapis Lazuli. Es wird aus Quarz, Soda, Schwefel, Glaubersalz und Kaolin in einem Brand hergestellt. Bei Zugaben von Reduktionsmitteln und bei Temperatur von bis zu 800 °C entsteht innerhalb von ca. 12 Tagen der grünlich gefärbte Rohling, der seine typische Farbe bei Weiterverarbeitung erlangt. Nach dem Abkühlen wird er gewaschen, gemahlen, geschlämmt, getrocknet und weiter feingemahlen.
Ultramarinblau ist ein strark lasierender Pigment. In dickeren Ölschichten erscheint er tiefdunkelblau bis schwarz. Er ist lichtecht und zeigt es sogar in starken Weismischungen.
Er ist alkalibeständig, wird jedoch durch säuren zersetzt.
Meine Farbkarte zeigt Ultramarinblau (PB29) verschiedener Hersteller - von links gesehen - die ersten drei Farbanstriche. Obere Reihe - stark verdünnt Mittlere Reihe - verdünnt Untere Reihe - pur aufgetragen