Eigentlich heisst sie ganz anders, aber ich nenne sie eine Hundefee.
In einem vierteiligen Hunderudel hielt sie sich abseits, halb versteckt beobachtete sie alle aus der Ferne.
Als ich zum Hundefotografieren kam, habe ich sie erst mal nicht wirklich wahrgenommen.
Plötzlich glitt dieses schmale zarte Geschöpf über die Wiese, ganz langsam kam sie zu mir, schmiegte sich zart an mich und kuckte höflich an mir vorbei...
Ihre seidenen langen weisen Haare glitzerten in der Sonne, so dass sie mit einem Schimmer umgeben schien.
Ich war auf alles vorbereitet, von einem offenen Angriff bis zu subtilen Machtspielchen, aber nicht auf so ein Verhalten.
Wenn meine eigene Hündin jemanden zu mögen beschliesst, fühlt es sich an wie gerade explodierende Panzerfaust, und man muss ausserdem aufpassen, dass man nicht zu Boden geknuddelt wird. Was für ein Kontrast!
Auch wenn das Bildchen jetzt ein bisschen unbeholfen ist, musste ich sie einfach malen, als Erinnerung an einen schönen überraschenden Augenblick...
Technische Daten: Hintergrund - verbrannte Zeichnungen, Asche mit Rötelstaub und Öl zur Farbe verarbeitet, gestrichen. Zeichnung Rötelstifte mit Wachszusätzen. Aufwand ca. 2 Stunden.