Es hat doch kürzer gedauert als ich dachte. Die Figuren waren innerhalb von 2 Tagen oberflächlich trocken (gestellt auf den warmen Kaminsims) und innerhalb von weiteren 2 Tagen getrocknet (in die Kaminfenster gestellt, wo warme Luft der Kaminhinterlüftung austritt).
Zum Brennen habe ich sie zuerst in die Ascheschublade gestellt, später dann zwischen die Kaminbriketts (Holz) in dem Feuerraum platziert.
Gebrannt haben sie den ganzen Nachmittag lang. Zu meiner Überraschung sind sie (trotz der kurzen Trockenzeit) beim Brennen nicht geplatzt. Vielleicht liegt es an der geringen Scherbendicke (ca. 1 cm).
Sie sind unregelmässig gebrannt worden, man sieht leichte Farbunterschiede der Scherbe im rot-orange Bereich. Allerdings freut mich sehr, dass sie leichte Marmorierung bekommen haben (an den Stellen, die nicht in voller Glut standen).
Obwohl ich sie eigentlich ganz schwarz brennen wollte (in einer Büchse und mit Ästchen als Kohlequelle), lasse ich sie marmoriert - gefällt mir doch besser. Habe sie mit einer Mischung aus Carnaubawachs und Bienenwachs (gelöst in Balsamterpentinöl) bestrichen und poliert.
Hier ein Paar Bilder.