Zeichenkohle ist eins der seltenen Malmaterialien die wir selber herstellen können.
Ich habe Ästchen diverser Gehölze kleingeschnitten, in ein Glas gelegt und am Rand des Feuers im Ofen platziert.
Beim Erhitzen bildet sich im Glas eine reduzierende Athmosphäre - ohne den Zugang von Sauerstoff verbrennen die Äste nicht, sondern verkohlen.
Getestet habe ich erst mal Ahorn, Weinrebe und Rose.
Die besten Resultate liefert mir Ahorn. Die Striche sind fein und cremig. Farbe ist neutral.
Weinrebe liefert einen interessanten bräunlichen Farbton, der von dem inneren Kern des Ästchen verursacht ist. Allerdings ist diese Kohle brüchig (denke, man sollte nur frische und möglich dicke Ästchen verwenden).
Kohle die aus Rosenästchen entstanden ist, war zu hart, um damit zu zeichnen. Entweder braucht Rose mehr Zeit zum Verkohlen, oder sie ist für diese Zweicke nicht geeignet. (weitere Versuche folgen)
Demnächst zeige ich, wie man Ölkohle herstellt.