Für Patienten mit Fruktosemalabsorbtion sind industriell hergestellt Süßigkeiten tabu, so wie Obst, süßes Gemüse, Honig und die meisten Sorbit enthaltenden Süsstoffe.
Die Süße für die FM-Gerichte stammt vor allem aus zwei Quellen:
Traubenzucker
Reissirup
Beide haben einen gering anderen Geschmack als Zucker - da wir allerdings nicht die Wahl haben, lernen wir sie lieben.
Traubenzucker wird in 500 g Packungen als Pulver verkauft. Er dient gut als Zuckerersatz beim Süssen von Gebackenem, Grießbrei, Pudding und Milchreis. Er ist weniger süß als Haushaltszucker, sollte also um ca. 20% höher als Haushaltszucker dosiert werden. Er ist hygroskopisch, was einige Probleme beim Backen mancher Torten verursacht. (Dazu später mehr...)
Reissirup ist honigartig und wird in Gläsern beim
Spezialversand oder im Bioladen verkauft. Er kann als Brotaufstrich oder zum süßen von Gerichten verwendet werden.
Mein Tip:
Michreis bzw. Griesbrei
Milch (ca. 500 ml)
Milchreis bzw. Gries
Traubenzucker (ca. 100 g oder mehr, je nach Geschmack)
Kakaopulver (ca. 1 Teelöffel voll)
Butter (ca. 50 g)
Milch auf die Herdplatte stellen und erwärmen. Milchreis bzw. Gries und Traubenzucker hinzugeben und ca. 15 Minuten köcheln lassen (je nach Sorte auch weniger). In den fertigen Brei die Butter untermisschen.
Den fertigen Brei noch heiß auf einem Teller servieren - die Breioberfläche mit kleinen Butterflocken und Kakaopulver, bzw. etwas Traubenzucker oder Reissirup verzieren.