In dem Blog werden meine Zeichnungen und Ölbilder, digitale Kunst, sowie freigestellte Malvorlagen, Ausmalbilder und Fotos veröffentlicht. Nebenbei stelle ich im Bereich "Materialkunde" Pigmente und Utensilien vor, meine Ikonenmalerei und das Hobby Garten.
Mein kleiner Sohn, damals ca. 5 Jahre alt, bekam Durchfall.
Zuerst haben wir uns nichts dabei gedacht, denn die Ansteckungsrate in der Schule oder im Kindergarten ist hoch. Er bekam allerdings immer wieder Durchfall, es wurde klar, es kann sich hier nicht mehr um einen Virus handeln. Wir haben den Hund in Verdacht gehabt, die Gartenerde, Allergie, Würmer, etc. Unser Kinderarzt hat alle möglichen Ursachen gewissenhaft ausgeschlossen, es verging fast ein Jahr seit dem ersten Auftreten der Sympthome. Mitlerweile war das Kind völlig abgemagert, schlapp und allem gegenüber sehr negativ eingestellt. Sein Wachstum stoppte. Als einer der letzten wurde dann der Test auf FM-Unverträglichkeit gemacht, der die Krankheit bestätigt hat.
Ich stand da, völlig verzweifelt mit dem Eindruck, daß das Kind (jetzt sowieso ausgezerrt) jetzt fast gar nichts mehr essen darf.
Wie erkläre ich es bloss einem kleinen Kind, dass es ab jetzt nie wieder Süssigkeiten gibt? Schockolade. Eis. Bonbons. Obst. Gemüse. Wurst. Käse. Sossen. Überall Zucker... Durch eine Ironie des Schicksaals ist mein Sohn ein Kind gewesen, das nicht nur Süssigkeiten, sondern auch alle Obst- und Gemüsesorten heiß geliebt hat, immer ausgesprochen gerne gegessen hat und nie Probleme mit den Essgewöhnheiten hatte...
Sollten SIE sich gerade in dieser Lage befinden, habe ich eine gute Nachricht für Sie - Sie schaffen es!
Mit dem Abstand von einigen Jahren kann ich heute behaupten, ich habe die Ernährung in Griff bekommen.
Meine Entscheidung war es, grundsätzlich für ALLE Familienmitglieder Fruktosearm zu kochen, auch wenn weitere zwei Söhne von uns gesund sind, weil ich keine merkbaren Unterschiede bei den Kindern machen wollte. Das betroffene Kind soll nicht denken, es wäre "schlechter" als andere.
Ich achte genereill IMMER beim Kauf aller Lebensmittel auf ihr Zuckergehalt. So enthalten z.B. mache Mayonesen bis zu 30 % Zucker, andere dagegen kaum welchen. Ähnlich ist es bei Wurstprodukten und Käse.
Mit der Zeit habe ich erkannt, dass mein Sohn diejenigen Obstsorten besser verträgt, die neben Fruchtzucker und Glukose noch deutlich viel Stärke aufweisen - Bananen zum Beispiel. STÄRKE ist für mich das Zauberwort geworden. Denn Stärke erlaubt ihm, etwas zu "sünndigen".
Ein Beispiel: das Kind bekommt von einem Traubenzuckerlutscher (reiner Traubenzucker in Tablettenform gepresst) Durchfall - jedoch reagiert er GAR NICHT auf die selbe Menge Traubenzucker, die in einem Muffin verbacken ist.